PPS-Dispostapel erzeugen (PCT)¶
Der Knopf FC Dispostapel PPS über der Artikelliste nimmt alle Fertigungsartikel, die im Forecast in die Unterdeckung laufen, und legt dafür einen Produktionsdispostapel in Sage an. Danach arbeiten Sie im Sage-Standard weiter: Stapel prüfen, zusammenfassen, einlasten, Fertigungsaufträge erzeugen. Derselbe Aufruf steht unter demselben Namen im Rechtsklick-Menü der Artikelliste.
Die beiden Einträge hängen an Sages Artikelmenü. Dieses Menü benutzen mehrere Artikellisten (Artikelstamm, Dispositionsbestand, Kundenauskunft und weitere), die Einträge erscheinen deshalb überall dort; sie wirken aber immer auf den ganzen Mandanten, nicht auf die markierte Zeile.
Der Dialog¶
Vor dem Erzeugen öffnet sich ein Dialog mit fünf Einstellungen. Sie landen in den erzeugten Positionen und im Stapelkopf, so wie Sie sie sonst in Sages Produktionsdisposition nachtragen würden.
| Einstellung | Auswahl | Vorgabe beim ersten Aufruf |
|---|---|---|
| Einlastung | Keine Einlastung · Ohne Unterbaugruppen · Mit Unterbaugruppen | Ohne Unterbaugruppen |
| Terminierung | Rückwärts · Vorwärts | Rückwärts |
| Auflösung | Keine · Fertigungsauftragsstruktur | Keine |
| Ressourcenbelegung | Ohne · Mit Ressourcenbelegung | Ohne |
| Mindestmenge | Ohne Prüfung · Mindestmenge prüfen | Ohne Prüfung |
Was Sie wählen, merkt sich der Forecast je Benutzer und schlägt es beim nächsten Aufruf wieder vor. Kollegen sehen weiter ihre eigenen Werte.
Die Rückmeldung¶
Gibt es nichts zu fertigen, lautet die Meldung „Keine PPS Dispopositionen erstellt". Ein zweiter Aufruf am selben Tag erzeugt einen weiteren Stapel, aber nur für den noch ungedeckten Rest.
Den Stapel weiterverarbeiten¶
Den fertigen Stapel öffnen Sie wie gewohnt über Produktion → Produktionsdisposition bearbeiten, wählen ihn über die Stapelkennung und lasten ihn ein.
Was der Knopfdruck tut¶
| Schritt | Regel |
|---|---|
| Artikel | Fertigungsartikel mit Lagerführung und Dispositionsmethode 11, deren Endbestand im Forecast negativ ist, und die genau eine gültige Ressourcenlisten-Variante haben (Standard, sonst gültig) |
| Menge | bis zur Deckung des Endbestands, abzüglich bereits vorhandener Vorschläge; aufgeteilt nach maximaler Losgröße, mindestens die minimale Losgröße |
| Termin | die erste Unterdeckung des Artikels (mit GanttPlan deren Solltermin) |
| Stapel | Kennung FC + Datum + laufende Nummer; Einlastung, Terminierung, Auflösung und Ressourcenbelegung aus dem Dialog an jeder Position, Terminierung und Mindestmengenprüfung auch im Stapelkopf |
FC Vollaufbau¶
Der zweite Knopf, FC Vollaufbau, rechnet den ganzen Forecast des Mandanten neu. Das brauchen Sie nach geänderten Einstellungen; sonst gilt eine neue Einstellung nur für Artikel, an denen sich danach etwas ändert. Die Berechnung startet sofort und dauert bei großen Datenbeständen einige Minuten, in denen das Fenster wartet. Läuft gerade eine Berechnung, wird der Vollaufbau nur vorgemerkt und mit dem nächsten Lauf ausgeführt; eine Meldung sagt Ihnen, welcher Fall eingetreten ist.
Unterschied zum Sage-Produktionsdispolauf¶
| Sage-Dispolauf | PPS-Dispostapel erzeugen (PCT) | |
|---|---|---|
| Datenbasis | eigene Rechnung mit eigenen Einstellungen | derselbe Verlauf, den Sie im Forecast sehen |
| Dauer | Sage empfiehlt die Nachtstunden | Sekunden |
| Andere Anwender | während des Laufs gesperrt | nicht gesperrt |
| Aufräumen | alte Stapel vorher löschen | nicht nötig, vorhandene Stapel werden angerechnet |
| Einlastung, Terminierung | in der Stapelbearbeitung nachtragen | stehen schon in den Positionen |
Bestandskunden
Der bisherige Menüpunkt Produktion → Produktionsdisposition → Produktionsvorschläge erstellen (PCT) bleibt bestehen und arbeitet wie bisher, mit festen Einstellungen. Der neue Weg über die Artikelliste ersetzt ihn, sobald Sie ihn nutzen.
Einkauf
Das Gegenstück für den Einkauf, Bestellvorschläge auf Knopfdruck, ist die nächste geplante Erweiterung. Bis dahin sagt Ihnen der Forecast, wofür Sage einen Bestellvorschlag braucht, und nachher, ob er gereicht hat.