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PPS-Dispostapel erzeugen (PCT)

Der Knopf FC Dispostapel PPS über der Artikelliste nimmt alle Fertigungsartikel, die im Forecast in die Unterdeckung laufen, und legt dafür einen Produktionsdispostapel in Sage an. Danach arbeiten Sie im Sage-Standard weiter: Stapel prüfen, zusammenfassen, einlasten, Fertigungsaufträge erzeugen. Derselbe Aufruf steht unter demselben Namen im Rechtsklick-Menü der Artikelliste.

Auskunft Dispositionsbestand in Sage 100 mit den Knöpfen FC Dispostapel PPS und FC Vollaufbau über der Artikelliste und dem geöffneten Rechtsklick-Menü mit denselben beiden Einträgen und PCT Onlinehilfe
Die Artikelliste mit den beiden Knöpfen FC Dispostapel PPS und FC Vollaufbau in der Leiste. Im Rechtsklick-Menü stehen dieselben beiden Funktionen am Ende von Sages Artikelmenü, davor Sages eigene Einträge, dahinter „PCT Onlinehilfe". Demodaten.

Die beiden Einträge hängen an Sages Artikelmenü. Dieses Menü benutzen mehrere Artikellisten (Artikelstamm, Dispositionsbestand, Kundenauskunft und weitere), die Einträge erscheinen deshalb überall dort; sie wirken aber immer auf den ganzen Mandanten, nicht auf die markierte Zeile.

Der Dialog

Vor dem Erzeugen öffnet sich ein Dialog mit fünf Einstellungen. Sie landen in den erzeugten Positionen und im Stapelkopf, so wie Sie sie sonst in Sages Produktionsdisposition nachtragen würden.

Dialog PPS-Dispostapel erzeugen (PCT) in Sage 100 mit den Auswahlfeldern Einlastung, Terminierung, Auflösung, Ressourcenbelegung und Mindestmenge
Der Dialog mit den fünf Einstellungen; hier mit „Ohne Unterbaugruppen", „Rückwärts", „Fertigungsauftragsstruktur", „Mit Ressourcenbelegung" und „Ohne Prüfung". Anwenden erzeugt den Stapel.
Einstellung Auswahl Vorgabe beim ersten Aufruf
Einlastung Keine Einlastung · Ohne Unterbaugruppen · Mit Unterbaugruppen Ohne Unterbaugruppen
Terminierung Rückwärts · Vorwärts Rückwärts
Auflösung Keine · Fertigungsauftragsstruktur Keine
Ressourcenbelegung Ohne · Mit Ressourcenbelegung Ohne
Mindestmenge Ohne Prüfung · Mindestmenge prüfen Ohne Prüfung

Was Sie wählen, merkt sich der Forecast je Benutzer und schlägt es beim nächsten Aufruf wieder vor. Kollegen sehen weiter ihre eigenen Werte.

Die Rückmeldung

Hinweis in Sage 100: PPS Dispostapel FC26091101 mit 8 Positionen wurde erstellt
Die Rückmeldung nennt die Stapelkennung und die Zahl der Positionen. Die Kennung besteht aus „FC", dem Datum und einer laufenden Nummer je Tag.

Gibt es nichts zu fertigen, lautet die Meldung „Keine PPS Dispopositionen erstellt". Ein zweiter Aufruf am selben Tag erzeugt einen weiteren Stapel, aber nur für den noch ungedeckten Rest.

Den Stapel weiterverarbeiten

Den fertigen Stapel öffnen Sie wie gewohnt über Produktion → Produktionsdisposition bearbeiten, wählen ihn über die Stapelkennung und lasten ihn ein.

Sage 100 Produktionsdisposition bearbeiten mit dem Stapel FC26091101: acht Positionen mit Artikel, Matchcode, Bedarf, Fertigungsmenge, Start, Ende und Verursacher MAN
Der erzeugte Stapel in Sages Produktionsdisposition: je Position Bedarf und Fertigungsmenge, Start und Ende aus der ersten Unterdeckung, Verursacher MAN. Demodaten.

Was der Knopfdruck tut

Schritt Regel
Artikel Fertigungsartikel mit Lagerführung und Dispositionsmethode 11, deren Endbestand im Forecast negativ ist, und die genau eine gültige Ressourcenlisten-Variante haben (Standard, sonst gültig)
Menge bis zur Deckung des Endbestands, abzüglich bereits vorhandener Vorschläge; aufgeteilt nach maximaler Losgröße, mindestens die minimale Losgröße
Termin die erste Unterdeckung des Artikels (mit GanttPlan deren Solltermin)
Stapel Kennung FC + Datum + laufende Nummer; Einlastung, Terminierung, Auflösung und Ressourcenbelegung aus dem Dialog an jeder Position, Terminierung und Mindestmengenprüfung auch im Stapelkopf

FC Vollaufbau

Der zweite Knopf, FC Vollaufbau, rechnet den ganzen Forecast des Mandanten neu. Das brauchen Sie nach geänderten Einstellungen; sonst gilt eine neue Einstellung nur für Artikel, an denen sich danach etwas ändert. Die Berechnung startet sofort und dauert bei großen Datenbeständen einige Minuten, in denen das Fenster wartet. Läuft gerade eine Berechnung, wird der Vollaufbau nur vorgemerkt und mit dem nächsten Lauf ausgeführt; eine Meldung sagt Ihnen, welcher Fall eingetreten ist.

Unterschied zum Sage-Produktionsdispolauf

Sage-Dispolauf PPS-Dispostapel erzeugen (PCT)
Datenbasis eigene Rechnung mit eigenen Einstellungen derselbe Verlauf, den Sie im Forecast sehen
Dauer Sage empfiehlt die Nachtstunden Sekunden
Andere Anwender während des Laufs gesperrt nicht gesperrt
Aufräumen alte Stapel vorher löschen nicht nötig, vorhandene Stapel werden angerechnet
Einlastung, Terminierung in der Stapelbearbeitung nachtragen stehen schon in den Positionen

Bestandskunden

Der bisherige Menüpunkt Produktion → Produktionsdisposition → Produktionsvorschläge erstellen (PCT) bleibt bestehen und arbeitet wie bisher, mit festen Einstellungen. Der neue Weg über die Artikelliste ersetzt ihn, sobald Sie ihn nutzen.

Einkauf

Das Gegenstück für den Einkauf, Bestellvorschläge auf Knopfdruck, ist die nächste geplante Erweiterung. Bis dahin sagt Ihnen der Forecast, wofür Sage einen Bestellvorschlag braucht, und nachher, ob er gereicht hat.