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Register Forecast

Das Register Forecast zeigt für den in der Artikelliste markierten Artikel Zeile für Zeile, was seinen Bestand verändern wird: chronologisch, mit Beleg, Partner, Menge und dem Bestand nach dieser Zeile.

Register Forecast des PCT Artikelforecast in Sage 100: Bestandszeile, eine EK Bestellung in Blau mit rot hinterlegtem Termin und Materialbedarfe aus Fertigungsaufträgen in Grün mit orangem Termin, negative Bestände rot
Register Forecast eines Kaufteils: oben die Bestandszeile mit Meldebestand und Wiederbeschaffungszeit (5 / 7 Tage), dann eine überfällige Bestellung (blau, Termin rot) und Materialbedarfe aus Fertigungsaufträgen (grün, Termin orange). Ein negativer Bestand nach der Zeile ist rot hinterlegt. Demodaten.

Spalten

In den Beplant-Ansichten stehen die Spalten in dieser Reihenfolge:

Spalte Inhalt
Typ Art der Zeile, siehe Zeilentypen
Info Zusatztext je Zeilentyp, siehe Was in der Spalte Info steht
Datum Fälligkeit der Bewegung. Bei Bestellungen in Terminklärung der Klärungstermin, frühestens aber heute plus Mindestvorlauf, siehe Terminklärung an der Bestellposition
Prio. V, Prio. E nur mit GanttPlan: Prio. V ist die vorgegebene Priorität des Auftrags bzw. Fertigungsauftrags (Gruppenkennzeichen „GP Prioritaet“), Prio. E die Priorität, mit der GanttPlan den Fertigungsauftrag in der letzten Planung eingeplant hat. Die Kürzel legen Sie in GanttPlan fest, etwa AU = Auftrag, EA = Eilauftrag, Zusatz -TAV = Termin von der Arbeitsvorbereitung zugesagt. Bei Bestellungen steht in Prio. V derselbe Klärstatus wie in Info
Rahmen, Vorgang, Projekt Bezug auf Rahmenvertrag, Vorgang und Projekt
Beleg Belegnummer; bei Fertigungsaufträgen zusätzlich der Fortschrittsbalken
Konto, Kontoname Geschäftspartner
Referenz „Ihre Nummer" des Belegs
Menge, ME Mengenänderung mit Vorzeichen, in der Lagermengeneinheit
Bestand laufender Bestand nach dieser Zeile. Die Zeilen stehen genau in der Reihenfolge, in der der Bestand fortgeschrieben wird: ein Zugang, dessen Termin schon vorbei ist, zählt ab heute und steht deshalb bei heute, nicht an seinem alten Datum
Meldebestand Meldebestand und Wiederbeschaffungszeit, die ab dieser Zeile gelten, etwa 50 / 14 Tage, siehe Meldebestand und Rahmenverträge
Fortschritt Fortschritt eines laufenden Fertigungsauftrags in Prozent

Die Ansicht Standard zeigt zusätzlich Zeichen („Ihr Zeichen") und Beleginfo (Matchcode des Belegs). Die erste Zeile ist immer der heutige Bestand; gesperrter Bestand steht als eigene Zeile darunter.

Zeilentypen

Die Spalte Wirkung sagt, ob die Zeile den Bestand verändert: − Abgang, + Zugang, 0 nur zur Information. Zeilen ohne Bestandswirkung zeigen ihre Menge, der Bestand danach bleibt gleich.

Zeilentyp Quelle Wirkung
Bestand, gesperrter Bestand Lagerorte mit FC Lager, siehe Welche Lager zählen Start
VK Auftrag offene Auftragspositionen −
VK Meldebestand Ein Auftrag, dessen Liefertermin näher liegt als die Wiederbeschaffungszeit, darf den Meldebestand aufbrauchen. Diese Zeile setzt ihn an dem Tag wieder in Kraft, an dem Nachschub da sein könnte (Belegdatum plus Wiederbeschaffungszeit). 0
VK Planzahl, VK Rahmen Planzahlen und Restmenge aus Verkaufs-Rahmenverträgen −
VK-Rahmen Meldebestand Ab Vertragsbeginn eines künftigen Rahmenvertrags zählt dessen Mindestbevorratung zum Meldebestand 0
Absatzplanung, Absatzplan SZ operative und Szenario-Absatzpläne; reale Aufträge im Planzeitraum brauchen die Planzahl auf, siehe unten. Planzeilen mit Menge 0 erscheinen nicht −
Forecast GP Vorplanung von Fertigungsbaugruppen (Vorbaustufen) aus einem GanttPlan-Szenario; reale Fertigungsaufträge brauchen sie auf, siehe unten +
FA Materialbedarf Materialpositionen von Fertigungsaufträgen, zum Starttermin −
EK Lagerabgang …, VK Lagerabgang … Belegarten mit Lagerwirkung (Umlagerung), Termin plus Laufzeit −
EK Bestellung offene Bestellpositionen, Termin nach Stand der Terminklärung. Hat ein Vorgang mehrere Bestellpositionen (etwa Bestellung, Rücklieferung und Ersatzbestellung), zählt die im Vorgang noch offene Menge, verteilt von der jüngsten Bestellung an +
EK Planzahl, EK Rahmen Planzahlen und Restmenge aus Einkaufs-Rahmenverträgen +
EK Bestellvorschlag, FA Produktionsvorschlag Sages Dispostapel. Ob sie den Bestand verändern, entscheidet die jeweilige Einstellung: 1 ja, 2 nur zur Information. Bis Revision 51 wirkten beide Stellungen gleich, siehe Einstellungen + / 0
GP Bestellvorschlag Bestellvorschlag, den GanttPlan erzeugt hat und den es als Sage-Beleg noch nicht gibt; Termin ist der Liefertermin + / 0
GP Produktionsvorschlag Fertigungsauftrag, den GanttPlan geplant hat und den es in Sage noch nicht gibt; Zugang auf dem Erzeugnis zum Auftragsende + / 0
GP Materialbedarf Das Material, das ein solcher geplanter Auftrag verbraucht — je verbrauchendem Auftrag eine eigene Zeile mit seiner Teilmenge, zum Auftragsstart − / 0
FA Erzeugniszugang Fertigungsaufträge als Erzeugnis, auch noch nicht eingeplante +
FA Materialrücklauf Material, das am Fertigungsauftrag schon bereitliegt und nicht mehr gebraucht wird; wird zum Auftragsende frei (nur mit der Einstellung, die dieses Material vom Bedarf abzieht) +
FA Verschnitt-Zugang Verschnittpositionen von Fertigungsaufträgen +
EK Lagerzugang …, VK Lagerzugang … Belegarten mit Lagerwirkung (Umlagerung), Termin plus Laufzeit +
EK Info …, VK Info … Belegarten ohne Bestandswirkung, nur zur Information 0
Register Forecast in Sage 100 für einen Verschnitt-Artikel: Zeilen FA Verschnitt-Zugang aus mehreren Fertigungsaufträgen mit Projekt, Kunde, Menge in Kilogramm und steigendem Bestand
Ein Verschnitt-Artikel (Aluminiumspäne): Jeder Fertigungsauftrag, bei dem Verschnitt anfällt, bringt eine Zeile FA Verschnitt-Zugang zu seinem Termin; der erste noch nicht eingelastet. Demodaten.

Pläne werden aufgebraucht. Ein Absatzplan ist ein Bedarf, der noch keinen Beleg hat. Kommt ein Auftrag für den Artikel mit Liefertermin im Planzeitraum, erzeugt er keinen zusätzlichen Bedarf: Die Zeile „Absatzplanung" sinkt um seine Menge, chronologisch von der ersten Planposition an, und der Auftrag steht als eigene Zeile da. Sind die Aufträge größer als der Plan, ist die Planzeile leer und die Aufträge zählen allein. Genauso bei GanttPlan-Szenarien, nur auf der Zugangsseite: Ein Szenario-Plan mit der Kennung #GP# plant Fertigungsbaugruppen vor (Vorbaustufen). Die Zeile „Forecast GP" zeigt, was davon noch kein Fertigungsauftrag ist; jeder Fertigungsauftrag für die Baugruppe, dessen ursprüngliches Sollende im Planzeitraum liegt, braucht den Plan um seine Menge auf und steht selbst als „FA Erzeugniszugang" im Forecast.

Bei den Lager- und Info-Zeilen hängt der Typ die Bezeichnung der Belegart an, etwa „EK Lagerzugang Umlagerung". Fertigungsaufträge ohne Einlastung tragen in der Spalte Info „nicht eingelastet" und verändern den Bestand nur, wenn Ihr Betreuer das so eingestellt hat.

Welche Typen bei Ihnen erscheinen, legt Ihr Betreuer in den Einstellungen fest.

Woraus sich ein Plan zusammensetzt

Rechtsklick auf eine Zeile „Absatzplanung", „Absatzplan SZ" oder „Forecast GP" → Absatzplan-Details öffnet eine eigene Liste: oben der Artikel, darunter alle Planzeilen, Aufträge und Fertigungsaufträge, die in den Absatzplan dieses Artikels eingehen.

Spalte Inhalt
Belegart Absatzplanung bzw. Forecast GP bei Planzeilen, die Belegart des Verkaufsbelegs (etwa Auftragsbestätigung), FA bei Fertigungsaufträgen
Plan Nummer des Absatzplans, dem die Zeile zugeordnet ist
Konto, Kontoname Kunde des Auftrags
Jahr, Beleg, Position Beleg und Position; bei Planzeilen Jahr und Monat
Termin Liefertermin bzw. Fälligkeit der Planzeile
Menge Menge in Lagermengeneinheit
Bestellt, Geliefert, Retoure, Berechnet Stand des Verkaufsvorgangs in Lagermengeneinheit
Erfüllt Vorgangsposition ist erledigt

Aus der Liste heraus erreichen Sie über Rechtsklick Bearbeiten, Schnellauskunft, Rückmeldungen und Simulation wie im Register Forecast.

Welche Lager zählen

Die erste Zeile Bestand ist die Summe der Lagerplatzbestände aller Lagerorte, die im Forecast mitzählen. Das schalten Sie je Lagerort, im Benutzerfeld FC Lager des Lagerorts (Stammdaten des Lagerorts, Benutzerfelder). Das Feld hat drei Zustände, und das Sperrkennzeichen des Lagerorts spielt mit hinein:

FC Lager Lagerort ohne Sperrkennzeichen Sperrlager
Ja zählt zählt, als eigene Zeile „gesperrter Bestand"
leer zählt zählt nicht
Nein zählt nicht zählt nicht

Die Installation belegt das Feld einmalig vor: Dispolager ohne Sperre bekommen Ja, alle anderen (Sperrlager, Fremdlager, Kommissionslager, Lager ohne Dispokennzeichen) bekommen Nein. Ein später angelegter Lagerort ist leer und zählt damit mit, sofern er kein Sperrlager ist.

Typische Entscheidungen: Ein Prüflager, aus dem Ware nach der Freigabe regelmäßig ins Hauptlager geht, auf Ja, damit der Forecast die Ware sieht; ein Sperrlager für Ausschuss auf Nein; ein Fremdlager beim Fremdfertiger auf Nein, weil die Ware dort erst über den Fertigungsauftrag zurückkommt. Die Zeile „gesperrter Bestand" zeigt Ihnen, welcher Teil des Startbestands aus Sperrlagern stammt; sie zählt zum laufenden Bestand dazu. Wer sie nicht getrennt sehen will, lässt sie in den Einstellungen in die Bestandszeile einrechnen.

Eine Änderung an FC Lager greift von selbst: Der Forecast rechnet danach alle Artikel neu, nach wenigen Sekunden stehen die neuen Bestände da. Die Spalten der Artikelliste (Gesamtbestand, Fremdbestand, Sperrbestand, Kommission, verfügbar) zählen dagegen nach Sages Lagerkennzeichen, unabhängig von FC Lager; das Register Lagerbestand zeigt immer alle Lagerplätze.

Meldebestand und Rahmenverträge

Die Spalte Meldebestand zeigt in jeder Zeile den Meldebestand, der ab dieser Zeile gilt, und die Wiederbeschaffungszeit dazu, etwa 50 / 14 Tage. Beides kann sich im Verlauf ändern, weil drei Quellen hineinspielen.

Der Artikel. Meldebestand und Wiederbeschaffungszeit der Artikelvariante bilden den Grundwert (Einstellung, in der Vorgabe an). Ein Auftrag, dessen Liefertermin näher liegt als die Wiederbeschaffungszeit ab seinem Belegdatum, darf den Meldebestand aufbrauchen: Für diesen Auftrag hätte man ohnehin nicht mehr nachbestellen können. Die Zeile „VK Meldebestand" setzt den Meldebestand an dem Tag wieder in Kraft, an dem Nachschub da sein könnte (Belegdatum plus Wiederbeschaffungszeit). Ihre Menge ist 0, sie verändert nur die Spalte Meldebestand.

Verkaufs-Rahmenverträge. Am Rahmenvertrag legt die Lösung Benutzerfelder an. Für den Forecast zählt davon Bevorratung minimal (BME): die Menge, die während der Laufzeit des Vertrags für den Kunden vorrätig bleiben soll.

Lage des Vertrags Wirkung auf den Meldebestand
läuft (Vertragsbeginn erreicht, nicht beendet) die Bevorratung zählt ab der Bestandszeile zum Meldebestand, begrenzt auf die noch offene Vertragsmenge (Restmenge und Planzahlen)
beginnt erst ab dem Vertragsbeginn zählt sie dazu, Zeile „VK-Rahmen Meldebestand" (Menge 0)
läuft aus mit den letzten Planzahlen sinkt sie mit: sobald die offene Vertragsmenge unter die Bevorratung fällt, sinkt der Meldebestand um die Differenz; zum Vertragsende (Zeile „VK Rahmen") fällt der Rest weg
Abruf aus dem Vertrag für die Regel zum Aufbrauchen gelten Bevorratung und Wiederbeschaffungszeit des Vertrags statt der Artikelwerte

Die Wiederbeschaffungszeit in der Bestandszeile ist die kleinste von Artikel und laufenden Verträgen. Die Bevorratung laufender Verträge zählt immer; die Zeilen für Vertragsbeginn, Planzahlen und Vertragsende gibt es nur, wenn Rahmenverträge in den Einstellungen eingeschaltet sind. Die übrigen Felder am Rahmenvertrag (Bevorratung maximal (BME), Mindest-Abrufmenge (BME), WBZ im Rahmen (d), Vertragsende Initial, Zuschlag % nach RVE) liest der Forecast nicht; die Wiederbeschaffungszeit für Abrufe ist das Sage-Feld des Rahmenvertrags.

Was der Meldebestand mit dem Bestand macht. In der Vorgabe nur anzeigen: Die Spalte Bestand ist der reine Bestand, die Unterdeckung beginnt unter null. Mit der Einstellung „laufender Bestand relativ zum Meldebestand" zeigt die Spalte Bestand den Bestand abzüglich des jeweils gültigen Meldebestands; Unterdeckung, Minbestand, Endbestand und 1. Unterdeckung beginnen dann, sobald der Meldebestand unterschritten wird.

Was in der Spalte Info steht

Die Spalte Info ist ein Freitext, der je Zeilentyp etwas anderes bedeutet. Was dort steht, kommt aus dem Beleg, dem Plan oder dem Fertigungsauftrag; Sie ändern es also dort, nicht im Forecast.

Zeilentyp Info Woher
Bestand inaktiv, wenn die Artikelvariante inaktiv ist; sonst leer Artikelstamm
EK Bestellung Stand der Terminklärung: LT ? (Liefertermin unbekannt), Klärung (Terminklärung bis …), K.erl (Terminklärung erledigt). Steht mehr als eines davon in der Position, gilt diese Reihenfolge. Leer, wenn nichts gepflegt ist, auch bei einem Lieferavis Zusatzfelder der Bestellposition, siehe Terminklärung
VK Auftrag Belegart, wenn die Position nicht aus einer normalen Auftragsbestätigung stammt. Dahinter, wenn diese Felder bei Ihnen gepflegt werden: Lieferlogik des Belegs, WLT mit dem Wunschliefertermin (nur wenn er vom Anliefertermin abweicht) und Prio mit der Kommissionier-Priorität. Bei Vorkasse davor „Anzahlung Beleg fehlt" (Zahlungskondition Vorkasse, aber keine Anzahlungsrechnung) oder „Warten auf Anzahlung" (Anzahlungsrechnung noch nicht ausgeglichen) Verkaufsbeleg und Position
Absatzplanung Plannummer (nur wenn sie nicht rein numerisch ist) und Matchcode des Absatzplans Absatzplan
Absatzplan SZ, Forecast GP leer
FA Erzeugniszugang RL01 bis RLnn: die Ressourcenlisten-Variante, nur wenn der Artikel mehr als eine Ressourcenliste hat. Dann „nicht eingelastet", wenn der Auftrag noch nicht eingeplant ist. Mit GanttPlan zusätzlich „GP: nicht planbar" oder „GP: Pünktlich wäre " (der Auftrag ist verspätet, das Datum ist der Termin, zu dem er fertig sein müsste) Fertigungsauftrag
FA Materialbedarf, FA Materialrücklauf, FA Verschnitt-Zugang Erzeugnis des Fertigungsauftrags und seine Ausprägung, durch einen senkrechten Strich getrennt; dann wie oben die Ressourcenlisten-Variante und „nicht eingelastet" Fertigungsauftrag
EK Bestellvorschlag, FA Produktionsvorschlag Woher der Vorschlag stammt: „aus GanttPlan übernommen" für den Stapel, den die GanttPlan-Kopplung anlegt, „PCT-Vorschlag …" für einen Stapel aus dem Forecast selbst, sonst „Dispostapel …" mit der Stapelkennung. Bei Stapeln, die im Forecast erzeugt wurden, folgen Erstelldatum und Ersteller, z. B. „vom 12.10.2026 von Meier“; den Ersteller gibt es bei Stapeln ab Revision 62 Dispostapel
GP Bestellvorschlag GanttPLAN und die Vorschlagsnummer aus GanttPlan. Der Lieferant daneben trägt den Zusatz (Stamm): GanttPlan wählt für eigene Vorschläge keinen, er stammt aus Haupt- bzw. letztem Lieferanten der Artikelvariante GanttPlan und Artikelstamm
GP Produktionsvorschlag GanttPLAN, die Auftragsnummer und dahinter wofür GanttPlan den Auftrag plant: Planzahl <Nummer>, Sicherheitsbestand, VK <Nummer> — oder bei Zwischenstufen der Auftrag, der das Teil verbraucht. Sind es mehrere, stehen sie hintereinander; wird es zu lang, endet die Angabe mit … GanttPlan
GP Materialbedarf GanttPLAN und das Erzeugnis, das dieses Material verbraucht GanttPlan
EK Info …, VK Info …, EK Lagerzugang …, VK Lagerzugang …, EK Lagerabgang …, VK Lagerabgang … Bezeichnung der Belegart Belegart
VK Meldebestand, VK Planzahl, VK Rahmen, VK-Rahmen Meldebestand, EK Planzahl, EK Rahmen leer

Die Spalte lässt sich wie jede andere filtern: Klärung in den Spaltenfilter tippen, und es bleiben die Bestellungen übrig, an denen der Einkauf gerade arbeitet.

Terminklärung an der Bestellposition

Für offene Bestellpositionen führt der Forecast eine Terminklärung mit vier Zusatzfeldern an der Bestellposition. Sie pflegen sie in der Einkaufs-Belegerfassung: Rechtsklick auf die Bestellzeile → Bearbeiten öffnet die Bestellung; dort die Position markieren und die Benutzerfelder der Position öffnen (Schaltfläche Positionen; je nach Einrichtung liegen die Felder auch auf einer eigenen Registerkarte).

Feld an der Bestellposition Art Was der Forecast daraus macht
Terminklärung bis Datum gelbe Fahne und Info Klärung. Die Zeile rückt auf diesen Termin, frühestens auf heute plus Mindestvorlauf. Der Artikel bekommt ein Datum in 1. EK-Todo
Terminklärung erledigt Haken Ausrufezeichen und Info K.erl: der Einkauf hat alles versucht, besser wird der Termin nicht. Das Datum bleibt der Liefertermin
Liefertermin unbekannt Haken rote Fahne und Info LT ?: der Termin ist nicht belastbar. Das Datum bleibt der Liefertermin
Terminklärung Memo Text Notiz für den Einkauf, etwa was der Lieferant gesagt hat. Erscheint nicht im Forecast, nur in der Bestellung
Lieferavis (Sage-Feld der Position) Haken Haken: der Lieferant hat den Termin bestätigt. Das Datum ist der bestätigte Liefertermin

Symbole in der Spalte Datum

Das Symbol steht nur bei Zeilen vom Typ EK Bestellung. Sind mehrere Felder gesetzt, gewinnt das obere:

Symbol gesetztes Feld Bedeutung
rote Fahne Liefertermin unbekannt der Termin ist nicht belastbar
Ausrufezeichen Terminklärung erledigt der letzte erreichbare Termin, nicht weiter verbesserbar
gelbe Fahne Terminklärung bis der Einkauf arbeitet daran, bis zu diesem Datum
Haken Lieferavis vom Lieferanten bestätigt

Der Text in der Spalte Info folgt einer anderen Reihenfolge: LT ? vor Klärung vor K.erl. Steht in einer Position ein Klärungstermin und der Haken „erledigt", zeigt die Zeile deshalb das Ausrufezeichen, in Info aber weiter Klärung. Leeren Sie das Datum, sobald die Klärung abgeschlossen ist. Und nehmen Sie den Haken „erledigt" heraus, sobald der Lieferant bestätigt hat: dann wird aus dem Ausrufezeichen der Haken.

Welches Datum die Bestellzeile bekommt

  1. Ohne Klärungstermin: der Liefertermin der Position, auch bei „Liefertermin unbekannt" und „Terminklärung erledigt".
  2. Mit Klärungstermin in der Zukunft: der Klärungstermin. Die Bestellung zählt also erst ab dem Tag, bis zu dem der Einkauf Klarheit haben will; die Unterdeckung wandert mit.
  3. Mit Klärungstermin, der schon vorbei ist: heute plus Mindestvorlauf (Vorgabe ein Tag, stellt Ihr Betreuer ein). Die Zeile schiebt sich Tag für Tag mit, bis Sie das Datum ändern oder leeren.
  4. Ausnahme: Liegt ein bestätigter Liefertermin (Lieferavis) nach dem Klärungstermin und beide innerhalb des Mindestvorlaufs, gilt der Liefertermin.

Eine Position in Klärung setzt in der Artikelliste die Spalte 1. EK-Todo auf das früheste Datum, an dem der Einkauf handeln muss, auch wenn der Bestand gar nicht ins Minus läuft. Wie Sie die Klärung im Tagesgeschäft nutzen: Arbeiten mit dem Forecast → Einkauf.

Zwei weitere Felder legt die Lösung am Belegkopf der Bestellung an, AB erforderlich und Frist für AB in Werktagen. Das Register Forecast wertet sie nicht aus.

Farben

Regel Wirkung
Menge < 0 rote Schrift
Datum heute oder gestern gelb hinterlegt
Datum früher in dieser Woche oder letzte Woche orange hinterlegt
Datum früher in diesem Monat oder Jahr hellrot hinterlegt; vor diesem Jahr kräftig rot
Bestand < 0 hellrot hinterlegt
Beleg und Typ Schrift nach Belegart: Verkauf rotbraun, Einkauf blau, Fertigung grün
Beleg bei Fertigungsaufträgen grüner Fortschrittsbalken, 0 bis 100 %
Datum bei Bestellungen Symbol nach Stand der Terminklärung, siehe oben

Rechtsklick

Eintrag bei Zeilen öffnet
Bearbeiten VK, EK, FA, Bestell- und Produktionsvorschlag Belegerfassung Verkauf / Einkauf bzw. den Fertigungsauftrag; bei einem Vorschlag den Dispostapel, aus dem er stammt
Dispostapel bearbeiten EK Bestellvorschlag, FA Produktionsvorschlag Sages Dialog Dispostapel bearbeiten mit dem Stapel der Zeile
Schnellauskunft VK, EK Positionsauskunft
Positionsinfo FA Positionen des Fertigungsauftrags
Drucken VK, EK, FA Belegdruck
Rückmeldungen FA Rückmeldemaske
Simulation FA FA-Simulation (Sage-Produktion)
Rahmenvertrag bearbeiten Zeile mit Rahmenbezug den Rahmenvertrag selbst (z. B. Planzahl anpassen)
Absatzplan-Details Absatzplanung, Absatzplan SZ, Forecast GP Liste der Planzeilen, Aufträge und Fertigungsaufträge dieses Absatzplans, siehe Woraus sich ein Plan zusammensetzt
PCT Onlinehilfe immer, auch Strg+Umschalt+H diese Seite im Browser

Es erscheinen nur die Einträge, die zur Zeile passen. Dieselben Einträge stehen als Schaltflächen über der Liste.