Einstellungen¶
Beide Schalter stehen in den Einstellungen unter Setup und gelten je Mandant. Ein Wert, den Sie für einen Mandanten setzen, gilt nur dort; alle übrigen behalten die Vorgabe.
Diagnose-Logbuch dieser Lösung¶
Der Schalter sitzt bei jeder angebundenen Lösung einzeln — so lassen Sie genau die mitschreiben, um die es gerade geht.
| Wert | Bedeutung | wofür |
|---|---|---|
| 0 | aus | Vorgabe. Es wird nichts geschrieben und nichts geprüft |
| 1 | nur Fehler | Fehler und Abbruchgründe. Dauerhaft tragbar: im störungsfreien Betrieb entsteht kein Eintrag |
| 2 | alles | Start, Verarbeitungsläufe mit Mengengerüst und Fehler. Der Stand für die Fehlersuche |
Eine Änderung wirkt innerhalb einer Minute. Sage muss dafür nicht neu gestartet werden — umgekehrt heißt das: nach dem Einschalten kann es bis zu einer Minute dauern, bis die ersten Einträge erscheinen.
Vorgehen bei einer Störung
- Bei der betroffenen Lösung auf 2 stellen.
- Den Vorgang auslösen, der schiefgeht.
- In der Auskunft nachlesen.
- Danach wieder auf 0 — oder auf 1, wenn Sie den Fall weiter beobachten wollen.
Wie viele Zeilen das Logbuch höchstens behält¶
Vorgabe 50.000 Zeilen, kleinster einstellbarer Wert 1.000. Ältere Einträge werden beim nächsten Verarbeitungslauf entfernt. Der Wert gilt für das gesamte Logbuch, nicht je Lösung.
Sie finden ihn bei der Lösung AD Logbuch (PCT) selbst — es gibt eine Tabelle, also auch nur eine sinnvolle Obergrenze.
Warum die Vorgabe „aus" ist¶
Auf Installationen mit mehreren hundert gleichzeitigen Benutzern soll ein Diagnosewerkzeug nicht dauernd mitlaufen. Ist der Schalter aus, wird weder geschrieben noch geprüft, ob geschrieben werden müsste — das Logbuch kostet dann keine Laufzeit.
⚠️ Ausgeschaltet heißt: es wird nichts mitgeschrieben. Wer Fehler auch ohne vorherige Planung festgehalten haben will, stellt die Lösung dauerhaft auf 1 — nur Fehler; im störungsfreien Betrieb entsteht dann kein Eintrag. Siehe Betrieb.